...Ich fühle mich so wohl. In seinen Armen. In seinen rundum tattoowierten und starken Armen. Sein ganzer Körper ist voll davon. Das liebe ich an ihm noch mehr. Wie er mich hält. So stark. Er wärmt mich einfach, indem er mich ansieht. Indem er mich in seinen Armen hält. Die Welt kommt mir aufeinmal so bunt vor. Obwohl unsere Welten beide schwarzweiß sind, sehe ich plötzlich alles in Farbe. Dank ihm. Ich liebe es, wenn der Qualm seiner Zigarette in meine Nase steigt. Ich bin süchtig danach. Süchtig nach ihm. Ich brauche seine Nähe. Sein Lachen. Seine Wörter, die Sätze sinnlos in die Länge ziehen, die ich gleichzeitig doch so liebe. Wenn er jetzt hier wäre, würde er bestimmt 'Dude' sagen. Mein Lieblingswort. Er ist der Kerl, der mich zum Lachen bringt. Ich sehe ihn und will einfach nur weinen. Vor Glück. ...

Aber die Realität hat mir mal wieder einen Strich durch die Rechung gemacht. Durch meine Tagträumereien, in denen ich völlig weg trette. Die ich in letzter Zeit immer öfter habe. Ich sehne mich einfach so nach ihm. Vielleicht nicht nach ihm. Sondern einfach nur nach ein bisschen Liebe, ein bisschen Toleranz und ein bisschen körperliche Wärme.

Hört ihr denn alle nicht meinen Schrei? Nach lieben? Nach leben? Nach atmen? Nach Zufriedenheit? Nach verdammter Wärme? Weil mir so unbeschreiblich kalt ist, dass ich nicht in den Tränen ertrinke, die ich geweint habe. Sondern am Boden fest friere und nicht mehr weg komme. Ich bin so kalt. So eiskalt.

16.9.08 23:07

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