Verdammt, lass mich los. Lass mich laufen. In das Unglück. In mein Unglück. Lass mich einfach los. Jetzt hältst du mich und hinderst mich am gehen. 'Jetzt' ist aber zu spät. Du konntest gar nicht weit genug von mir weg kommen. Und jetzt klebst du an mir wie eine Klette. Lass mich laufen, wohin ich will. Lass mich im Stich. Ich bin es schon gewöhnt. Lass mich laufen, so weit mich meine verdammten Beine nur tragen. Lass mich in Ruhe. Lass mich los. Hör auf an mir rum zu zerren. Du kannst es nicht mehr ändern. Es ist wie es ist. Lass mich ins Messer laufen. Es ist mein Pech. Und nicht deins. Es ist meine Entscheidung. Und wenn du mich lieben würdest und wenn ich dir so wichtig wäre, wie du immer sagst. Dann akzeptierst du es. Dann lässt du mich laufen. Damit ich ich sein kann. Damit ich wieder klar komme. Ich werde wieder zurück kommen. Ganz bestimmt. Ich gebe doch nicht einen Menschen auf, der mich liebt, so wie du es tust. Und jetzt lass mich einfach los. Wenn es dir noch so schwer fällt. Lass los. Gut so. Ich komme wieder, dass musste ich dir doch noch versprechen, bevor ich gehe. Und du weißt, dass ich meine Versprechen halte.

Doch dieses Mal werde ich eine Ausnahme machen. Danke für alles. Aber meinen Weg muss ich alleine gehen. Nein, ich komme nicht mehr.

Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.

16.9.08 23:06

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